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Serienlackierung: Wie gleichbleibende Qualität bei hohen Stückzahlen sichergestellt wird

Bei Einzelanfertigungen fällt eine kleine Abweichung kaum auf. Bei einer Serie von mehreren hundert oder tausend gleichen Bauteilen sieht das anders aus: Schon kleine Schwankungen in Schichtdicke, Trocknungszeit oder Vorbehandlung summieren sich zu sichtbaren Unterschieden zwischen den ersten und den letzten Teilen einer Charge.

Der wichtigste Hebel für Konstanz ist die Dokumentation der Prozessparameter selbst: Wird Schichtdicke, Applikationsabstand, Trocknungstemperatur und -zeit für jeden Auftrag schriftlich festgelegt, hängt das Ergebnis nicht davon ab, wer an diesem Tag in der Werkstatt steht. Ohne diese Dokumentation wiederholt sich ein gutes Ergebnis nur zufällig.

Zweiter Faktor ist die Materialkonstanz: gleiche Charge, gleicher Systemhersteller, gleiche Mischverhältnisse über die gesamte Losgröße hinweg. Wechselt das Material mitten in einer Serie, ändert sich häufig auch Farbton oder Deckkraft – sichtbar oder nicht, je nach Anforderung.

Dritter Faktor ist die Prüfung, die schon während der Fertigung läuft: Stichproben in festgelegten Abständen innerhalb der Charge zeigen eine Abweichung, solange erst ein Teil der Serie betroffen ist.

Für Kunden bedeutet das: Wer bei einer Anfrage zur Serienlackierung nach genau diesen drei Punkten fragt – dokumentierte Prozessparameter, Materialkonstanz, laufende Zwischenprüfung – bekommt einen verlässlicheren Eindruck vom Anbieter als über den Preis pro Stück. Welche dieser Punkte für Ihren Auftrag gelten, halten wir vor dem Serienstart schriftlich fest.

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