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Pulverbeschichtung vs. Nasslackierung: Was eignet sich für Ihre Bauteile?

Pulverbeschichtung und Nasslackierung sind die beiden gängigsten Verfahren zur Oberflächenveredelung technischer Bauteile. Beide haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber deutlich in Anwendungsbereich, Schichteigenschaften und Wirtschaftlichkeit.

Pulverbeschichtung wird elektrostatisch aufgetragen und anschließend eingebrannt. Sie erzeugt in der Regel eine mechanisch robuste, gleichmäßig dicke Schicht und eignet sich gut für Serienbauteile mit stabiler Geometrie, die dem Einbrennprozess (Wärme) standhalten. Da kein Lösemittel verdunstet, fällt bei diesem Verfahren weniger Abluftbelastung an.

Nasslackierung erlaubt feinere Schichtdicken, mehr Freiheit bei Farbtönen und Effekten (z. B. Metallic, Speziallacke) und eignet sich besser für Bauteile, die keine hohen Einbrenntemperaturen vertragen, für Nacharbeiten, Sonderfarben oder kleine Losgrößen.

Für die Entscheidung zählen in der Praxis: das Bauteilmaterial und seine Temperaturbeständigkeit, die geforderte Schichtdicke und Optik, die Losgröße, und ob es sich um eine Serien- oder Sonderanfertigung handelt. Eine pauschale Empfehlung ohne Kenntnis des konkreten Bauteils wäre nicht seriös – genau deshalb beginnt jede Anfrage mit einer kurzen technischen Abstimmung statt mit einer Preisliste.

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