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5 häufige Fehler bei der Auswahl eines Lackierdienstleisters für Industriebauteile

Die Auswahl eines Lackier- oder Beschichtungsdienstleisters für technische Industriebauteile wird in der Praxis oft allein nach dem Angebotspreis getroffen. Das rächt sich häufig erst später – in Form von Nacharbeit, verzögerten Lieferungen oder Bauteilen, die durch fehlerhafte Maskierung ihre Funktion verlieren. Die folgenden fünf Fehler tauchen bei der Anbieterauswahl besonders häufig auf.

Fehler 1: Ausschließlich der Listenpreis entscheidet. Ein niedriger Stückpreis sagt nichts über Ausschussquote, Nacharbeitsaufwand oder Lieferzuverlässigkeit aus. Wird ein Teil der Charge nachlackiert oder verspätet geliefert, ist der vermeintlich günstige Anbieter am Ende oft der teurere.

Fehler 2: Maskierung wird nicht konkret hinterfragt. Viele Anfragen klären Lackfarbe und Verfahren, aber nicht, wie Gewinde, Kontakt- und Dichtflächen beim jeweiligen Bauteil freigehalten werden. Genau hier entstehen die meisten Reklamationen bei technischen Bauteilen – nicht bei der Lackoptik.

Fehler 3: Es gibt keinen dokumentierten Qualitätsprozess. Ohne festgelegte und überprüfbare Prozessparameter – etwa Schichtdicke, Trocknungszeiten oder Prüfkriterien – hängt das Ergebnis von der Tagesform ab, nicht von einem wiederholbaren Verfahren. Für Einkäufer mit eigenen Lieferantenaudits ist das ein handfestes Risiko.

Fehler 4: Kein fester Ansprechpartner. Wechselnde Kontakte bedeuten, dass Spezifikationen bei jeder Rückfrage neu erklärt werden müssen – und dass Änderungen an der Bestellung leicht untergehen. Ein fester Ansprechpartner von der Anfrage bis zur Auslieferung reduziert dieses Risiko spürbar.

Fehler 5: Losgröße, Mindestmenge und Lieferzeit werden erst nach Auftragserteilung geklärt. Wer diese Punkte vor der Beauftragung nicht schriftlich fixiert, riskiert Überraschungen beim Preis oder beim Liefertermin. Seriöse Anbieter benennen das vorab, nicht erst auf Nachfrage.

Bei PRAESOL laufen Anfragen deshalb über einen festen Ansprechpartner, Maskierung ist ein eigener dokumentierter Prozessschritt, und die Qualitätssicherung folgt einem ISO-9001-zertifizierten System – nicht dem Zufall.

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